Eine macOS Menu-Bar-App, die Screensharing mit einer runden, cursorfolgenden Facecam sofort lebendiger macht — minimal, schnell, ohne Overhead.
Über das Projekt
Wer Bildschirmaufnahmen erstellt oder live seinen Bildschirm teilt, steht vor einem bekannten Problem: OBS kann zwar eine Facecam einblenden, aber die Einrichtung ist umständlich — und eine runde, frei positionierbare Kamera mit eigener Form zu bauen kostet dort unverhältnismäßig viel Zeit. Tools wie Teams oder Zoom bieten beim Screen Share gar keine Facecam-Option. Das Ergebnis: Präsentationen, die unpersönlich wirken und die Aufmerksamkeit der Zuschauer schnell verlieren.
TutoCam löst genau dieses Problem — ohne Overhead, ohne Setup. Die App sitzt unauffällig in der macOS Menu Bar und blendet beim Start eine kreisförmige Facecam ein, die dem Cursor folgt. Das Auge des Zuschauers folgt dem Cursor ohnehin — mit TutoCam ist dort jetzt immer auch das Gesicht des Sprechers zu sehen. Das Ergebnis ist ein natürlicheres, lebendigeres Seherlebnis, das den Fokus lenkt statt abzulenken.
Das Interface besteht bewusst aus nur vier Optionen. Wer gerade mittendrin in einer Präsentation oder Aufnahme ist, will keine Einstellungen navigieren — sondern schnell schalten und weitermachen. Simplizität ist hier kein Kompromiss, sondern das Kernfeature.
In Aktion
Das Präsentationsvideo zeigt alle vier Features.
Design & Features
Jede Funktion wurde auf ihre Notwendigkeit geprüft — was nicht gebraucht wird, kommt nicht rein.
Die wichtigste Funktion zuerst: Mit einem einzigen Klick wird die Facecam aktiviert oder deaktiviert. Kein Konfigurations-Dialog, kein Laden — die Kamera erscheint sofort auf dem Bildschirm oder verschwindet wieder. Gerade in Live-Situationen, wo man schnell reagieren muss, ist diese Direktheit entscheidend. Die App merkt sich den letzten Zustand, sodass sie beim nächsten Start genau dort weitermacht, wo man aufgehört hat.
Das Herzstück von TutoCam: Die runde Facecam bewegt sich sanft mit dem Cursor mit — immer leicht versetzt, sodass der Mauszeiger nicht verdeckt wird. Zuschauer folgen dem Cursor instinktiv mit den Augen, und genau dort taucht jetzt das Gesicht des Sprechers auf. Diese räumliche Koppelung schafft eine Verbindung, die statische Einblendungen in der Ecke des Bildschirms nicht leisten können. Wer die Kamera lieber fest positionieren möchte, kann den Folgemodus deaktivieren und die Facecam an einer beliebigen Stelle fixieren.
Je nach Anwendungsfall braucht die Facecam mehr oder weniger Platz. Bei einer Produktdemo auf einem großen Screen darf sie ruhig größer sein — bei einer engen Codeansicht soll sie so wenig wie möglich verdecken. TutoCam bietet eine einfache Größenregelung direkt im Menu, ohne dass die App geöffnet oder ein separates Fenster aufgerufen werden muss. Die Änderung greift sofort und live.
Eine kleine, aber wichtige Option: Das Kamerabild lässt sich horizontal spiegeln. Wer es gewohnt ist, sich im Spiegel zu sehen — wie die meisten Menschen — empfindet das gespiegelte Bild als natürlicher. Für Zuschauer hingegen kann die nicht gespiegelte Variante authentischer wirken. TutoCam überlässt diese Entscheidung dem Nutzer, ohne ihn damit zu überfordern: ein Toggle im Menu, sofort wirksam.